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Landkreis Harburg gründungsstärkster Standort in Niedersachsen – und auch bundesweit spitze

Das renommierte Institut für Mittelstandsforschung (IFM Bonn) hat am 14. Januar das aktuelle NUI-Regionen-Ranking veröffentlicht. Hier wird jährlich das Gründungsgeschehen (NUI = Neue unternehmerische Initiativen) in allen Landkreisen Deutschlands verglichen. Auf Platz 23 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten steht der Landkreis Harburg bundesweit in der Spitzengruppe und ist wie in den Vorjahren mit großem Abstand die Nr. 1 in Niedersachen. Das beweist erneut die außergewöhnlich guten Standortfaktoren, die die Wirtschaft in diesem Landkreis vorfindet. Zum Vergleich: Die Region Hannover belegt in dem Ranking Platz 150. In der Bestenliste der Bundesländer erreicht Niedersachsen Platz 10 von 16.

Landkreis Harburg GmbH (WLH). Unternehmensgründungen und Start-ups seien wichtige Indikatoren für die Zukunftsfähigkeit einer Region, da von ihnen in besonderer Weise Innovation und Entwicklung ausgingen.

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Digitalisierung ist kinderleicht – man muss nur einfach machen!

 

Die Weihnachtsferien sind vorüber – doch statt täglich ihre Schulen zu besuchen, bleiben coronabedingt auch im Landkreis Harburg Tausende Jungen und Mädchen zu Hause, um den Unterricht unter Lockdown-Bedingungen zu absolvieren. Wie man in diesen Zeiten ein halbwegs normales Lernumfeld bewahren kann, zeigt jetzt eine Elterninitiative aus Buchholz. Dort haben fünf Familien ein Konzept entwickelt, um den Ausfall des Präsenzunterrichts so gut wie möglich aufzufangen. Und zwar selbst dann, wenn eine Schule noch nicht alle erforderlichen digitalen Kanäle bereitstellen kann.

 

Über kurze Videokonferenzen strukturieren die Fünftklässler jeden Morgen aufs Neue selbst ihren Tag. „In der Früh besprechen sie beim gemeinsamen Check-in das Pensum, mittags schauen sie dann beim Check-out auf das Geschaffte zurück und besprechen eventuelle Schwierigkeiten und Lücken. In der Zeit zwischen den beiden Konferenzen werden zudem oft Aufgaben gemeinsam in Zweier- und Dreier-Teams gelöst“, erklärt Frank Thöle-Pries, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Harburg-Land (MIT). Sein elfjähriger Sohn Philipp Louis gehört der selbstorganisierten Lerngruppe an.

 

Wichtig ist Thöle-Pries dabei, dass man bei solch neuen Formaten – seien sie nun durch Eltern oder durch Schulen initiiert – Mut zur Lücke zeigt. „Natürlich läuft auch in den Kleingruppen nicht alles optimal. Aber die Videokonferenzen müssen ja auch nicht perfekt sein.“ Es sei erst einmal egal, ob die Bildqualität stimmt und der Ton brillant ist. „Wichtig ist, dass die Kids im Lockdown unterrichtet werden. Nur dadurch lernen sie ihren Stoff und sie machen die Erfahrung, dass die digitale Welt normal ist“, so der MIT-Vorsitzende. Zudem bilde diese Art der Kommunikation am ehesten den ausgefallenen Unterricht nach, weil die Schüler hier auch ihre sozialen Kontakte leben können.

 

 

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