Aktuelles

Armin Laschet kommt!

Auf seiner Deutschlandreise besucht Armin Laschet Orte und Menschen, die anpacken und unser Land gemeinsam besser machen. Unser Kanzlerkandidat stellt sich vor, kommt ins Gespräch und hört den Menschen zu. Und er macht deutlich, worauf es jetzt aus seiner Sicht ankommt: Auf Stabilität und Erneuerung.

 

16.09.2021, 12:00 Uhr

Parkplatz „Burg Seevetal“

Am Göhlenbach 11

21218 Seevetal/Hittfeld
Vorprogramm ab 11:30 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressemitteilung Heiner Schönecke

„Ich habe fertig“

 

 „Ich habe fertig“ so läutete Giovanni Trapattoni 1998 überraschend sein Ende als Fußballtrainer beim FC Bayern München ein.

 

Im September / Oktober 2022 wird der 19. Niedersächsische Landtag gewählt. Die CDU-Niedersachsen hat ihren Mitgliedern in ihren Kreisverbänden die Möglichkeit eröffnet, ab November 2021 die Kandidaten hierfür zu wählen. Ich habe mich entschlossen, nicht mehr für diese Wahl zu kandidieren.  In der vergangenen Woche habe ich die Vorstände der CDU-Ortsverbände meines Wahlkreises von meinem Entschluss persönlich und schriftlich unterrichtet. In einer Demokratie ist der letzte Arbeitstag schon vorgezeichnet. Am 08. November 2022 wählt der Niedersächsische Landtag, in seiner konstituierenden Sitzung, den Nachfolger von Stephan Weil. „Ich habe noch nicht ganz fertig“. Bis zu meinem letzten Arbeitstag werde ich, getreu meines Mottos, „ich will nicht im Landtag sitzen, sondern arbeiten“, für den Landkreis Harburg aktiv bleiben.

 

Mein Dank geht an alle, die mich auf diesem Weg positiv aber auch kritisch begleitet haben. Das gilt für meine Wählerinnen und Wähler und gleichermaßen auch für die Journalistinnen und Journalisten. 

 

Politischer Lebenslauf http://www.heiner-schoenecke.de/index.php/heiner-schoenecke/politik

Landkreis Harburg gründungsstärkster Standort in Niedersachsen

...und auch bundesweit spitze!

 

Das renommierte Institut für Mittelstandsforschung (IFM Bonn) hat am 14. Januar das aktuelle NUI-Regionen-Ranking veröffentlicht. Hier wird jährlich das Gründungsgeschehen (NUI = Neue unternehmerische Initiativen) in allen Landkreisen Deutschlands verglichen. Auf Platz 23 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten steht der Landkreis Harburg bundesweit in der Spitzengruppe und ist wie in den Vorjahren mit großem Abstand die Nr. 1 in Niedersachen. Das beweist erneut die außergewöhnlich guten Standortfaktoren, die die Wirtschaft in diesem Landkreis vorfindet. Zum Vergleich: Die Region Hannover belegt in dem Ranking Platz 150. In der Bestenliste der Bundesländer erreicht Niedersachsen Platz 10 von 16. Unternehmensgründungen und Start-ups seien wichtige Indikatoren für die Zukunftsfähigkeit einer Region, da von ihnen in besonderer Weise Innovation und Entwicklung ausgingen.

Die MIT sieht diese erneute Spitzenstellung mit Freude – aber auch als Mahnung an alle Kommunen, das anhaltend starke Wirtschaftswachstum in ihren Planungen zu berücksichtigen. Dazu gehört die regelmäßige Prüfung der Leistungsfähigkeit der gesamten Infrastruktur. Das betrifft den Verkehr, aber auch die ausreichende Versorgung mit Energie sowie flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet. Der Wirtschaftsverband erwartet, dass trotz der zunehmenden Verbreitung von Homeoffice-Arbeit auch weiterhin neue Büroflächen in der Region benötigt werden. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Corona-Pandemie die Zahlen der Neugründungen in den Jahren 2020/ 2021 beeinflussen wird, empfiehlt die MIT Harburg-Land deswegen, bei der Ausweisung neuer Wohnbaugebiete auch die Büroarbeit planerisch zu berücksichtigen.

Digitalisierung ist kinderleicht – man muss nur einfach machen!

Die Weihnachtsferien sind vorüber – doch statt täglich ihre Schulen zu besuchen, bleiben coronabedingt auch im Landkreis Harburg Tausende Jungen und Mädchen zu Hause, um den Unterricht unter Lockdown-Bedingungen zu absolvieren. Wie man in diesen Zeiten ein halbwegs normales Lernumfeld bewahren kann, zeigt jetzt eine Elterninitiative aus Buchholz. Dort haben fünf Familien ein Konzept entwickelt, um den Ausfall des Präsenzunterrichts so gut wie möglich aufzufangen. Und zwar selbst dann, wenn eine Schule noch nicht alle erforderlichen digitalen Kanäle bereitstellen kann.

 

Über kurze Videokonferenzen strukturieren die Fünftklässler jeden Morgen aufs Neue selbst ihren Tag. „In der Früh besprechen sie beim gemeinsamen Check-in das Pensum, mittags schauen sie dann beim Check-out auf das Geschaffte zurück und besprechen eventuelle Schwierigkeiten und Lücken. In der Zeit zwischen den beiden Konferenzen werden zudem oft Aufgaben gemeinsam in Zweier- und Dreier-Teams gelöst“, erklärt Frank Thöle-Pries, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Harburg-Land (MIT). Sein elfjähriger Sohn Philipp Louis gehört der selbstorganisierten Lerngruppe an.

 

Wichtig ist Thöle-Pries dabei, dass man bei solch neuen Formaten – seien sie nun durch Eltern oder durch Schulen initiiert – Mut zur Lücke zeigt. „Natürlich läuft auch in den Kleingruppen nicht alles optimal. Aber die Videokonferenzen müssen ja auch nicht perfekt sein.“ Es sei erst einmal egal, ob die Bildqualität stimmt und der Ton brillant ist. „Wichtig ist, dass die Kids im Lockdown unterrichtet werden. Nur dadurch lernen sie ihren Stoff und sie machen die Erfahrung, dass die digitale Welt normal ist“, so der MIT-Vorsitzende. Zudem bilde diese Art der Kommunikation am ehesten den ausgefallenen Unterricht nach, weil die Schüler hier auch ihre sozialen Kontakte leben können.

 

 

„In unserem Bildungssystem kann ein umfassender digitaler Unterricht in Form von Videokonferenzen aktuell noch nicht angeboten werden. Unsere Initiative soll nun genau dies abfedern“, sagt Frank Thöle-Pries. Gleichzeitig weist er aber darauf hin, dass diese Aufgaben in absehbarer Zeit von den Schulen gewährleistet werden müssten. „Wer glaubt, dass es ausreicht, an der Schule Informatik zu unterrichten, der irrt sich gewaltig. Die Wirtschaft ist darauf angewiesen, dass sie künftig Auszubildende und Absolventen findet, für die eine digitale Welt etwas ganz Normales ist.“ Andernfalls werde man in drei, fünf und zehn Jahren „Schulabsolventinnen und -absolventen haben, für die Digitalisierung und digitale Kommunikation etwas Befremdliches und Beängstigendes ist“.

 

Anderen Eltern macht Thöle-Pries Mut, die Selbststrukturierung des Lernalltags ebenfalls auszuprobieren. „Ich denke, dass dieses Beispiel Schule machen könnte. In der aktuellen Situation ist eine solche Eigeninitiative ein guter und gangbarer Weg. Wir freuen uns, wenn auch in anderen Klassen und auf anderen Schulen diesem Beispiel von Selbstorganisation gefolgt wird.“