CDU-Kreisparteitag 2018 mit hochkarätiger Besetzung

Unter den über 120 Teilnehmern des diesjährigen CDU-Kreisparteitages, im Grillhus zum Hirschen in Hanstedt/ Nindorf, waren neben dem Landrat Rainer Rempe und dem Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Dr. Hans-Heinrich Aldag, auch der 1. Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, und der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitales, Dr. Bernd Althusmann.

Die Kreisvorsitzende der CDU im Landkreis Harburg, Britta Witte ging zu Beginn Ihres Berichtes auf die Mitgliederentwicklung ein. Im Jahr 2017 konnten knapp 100 Neumitglieder begrüßt werden. Damit festigte die CDU ihre Position als klar stärkste politische Kraft im Landkreis Harburg. Erstmalig wurde für die Neumitglieder eine eigene Begrüßungsveranstaltung im Studio Maschen durchgeführt, die von allen Teilnehmern gut angenommen wurde. Britta Witte: „Wir haben im letzten Jahr, gerade durch die Wahlkämpfe, ein interessantes Angebot unterbreiten können und Präsenz gezeigt. Dadurch haben viele Neumitglieder den Weg zu uns gefunden. Ziel muss es sein, die Menschen weiterhin für unsere politischen Ziele zu interessieren und zur Mitarbeit zu mobilisieren.

 

Britta Witte bedankte sich im Rahmen des Parteitages bei der Kreisgeschäftsführerin Elke von Ziegner und Mitarbeiterin Elisabeth Albers, für die langjährige zuverlässige Arbeit. Beide beenden in diesem Jahr ihre Berufstätigkeit für die CDU im Landkreis.

 

Außerdem bedankte sich die Kreisvorsitzende Britta Witte bei allen Mitgliedern für das gezeigte Engagement und wies mit Vorfreude auf den am 20. Oktober stattfindenden Jubiläumsball der CDU hin. „Der Kreisverband besteht in diesem Jahr 70 Jahre – das ist doch ein guter Grund zu feiern“ so Britta Witte.

 

Abschließend berichtete Britta Witte über die Teilnahme am Bundesparteitag in Berlin. Die Delegation aus dem Landkreis bestand ausschließlich aus Frauen. Alle bestätigten ihre große Zustimmung zum Koalitionsvertrag, der eine gute Basis für die Arbeit der nächsten Jahre sei. Die CDU habe dort eine klare Handschrift hinterlassen. „Die immer wieder aus SPD-Kreisen zu hörende Behauptung, die Sozialdemokraten hätten die Verhandlungen dominiert, wird nicht richtiger, nur weil man sie ständig wiederholt.“, so die Vorsitzende.

 

Der 1. Parlamentarische Geschäftsführer Michael Grosse-Brömer ergänzte in seinem Bericht diese Aussage: „Nicht nur die Tinte des Koalitionsvertrages ist schwarz! Während die von der SPD als wichtigster Punkt herausgestellte Bürgerversicherung im Koalitionsvertrag mit keinem Wort erwähnt wird, finden sich zahlreiche Inhalte des CDU-Wahlprogramms in der Vereinbarung wieder.“ Als Beispiele nannte Grosse-Brömer die Unterstützung der Familien durch die Erhöhung des Kindergeldes, die Einführung eines Baukindergeldes von 1.200 pro Jahr/Kind, Investitionen in Höhe von 7 Mrd. Euro für Schulen und die Abschaffung des Solidaritätszuschlages in 90% der Fälle. Wichtig sei auch, dass sich die Union voll mit ihrem Programm zur Begrenzung und Steuerung der Migration durchgesetzt habe. So wird der Familiennachzug nur begrenzt bleibeberechtigter Flüchtlinge abgeschafft und Aufnahmezentren geschaffen werden, damit eine schnellere Abschiebung von Flüchtlingen ohne Bleibeperspektive möglich wird.

 

Nochmals unterstrichen wurde durch Grosse-Brömer die Tatsache, dass die CDU, anders als andere Parteien, von Anfang an bereit war, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Leider hätte sich die FDP kurz vor der Ziellinie bei Jamaika verabschiedet. Nun werde die Groko erneut die Geschicke Deutschlands regeln müssen. Ein Land wie Deutschland braucht mitten in Europa eine stabile und verlässliche Regierung. Die SPD hat sich nun nach langem Zögern entschlossen, das Votum der Wähler auch ernst zu nehmen. „Jetzt muss es aber auch endlich losgehen!“, so Grosse-Brömer. 

 

 

Der Niedersächsische Minister Dr. Bernd Althusmann ging in seinem Bericht auf die besonderen Herausforderungen in seinem Wahlkreis ein und erwähnte, dass zu den großen Projekten „Decaturbrücke“, „Rastanlage Seevetal“ und „Bau der A26“ wichtige Gespräche geführt werden und teilweise bereits geführt wurden, die eine Lösung im Sinne der betroffenen Gemeinde in Griffweite rücken lassen könnten. „Das die Deutsche Bahn AG hinsichtlich einer Lösungsfindung bei der Decaturbrücke weiteren Gesprächsbedarf angemeldet hat, dass werte ich als starkes Signal“ so Dr. Bernd Althusmann. Außerdem versprach Althusmann in Zusammenhang mit der Einführung der Beitragsfreiheit bei den Kindergärten Unterstützung für die Städte und Gemeinden.

Fotos: © Michael Wildemann