CDU aus dem Landkreis schickt Weckruf an Minister Lies!

Diese Postkarte bringt die CDU in Umlauf. Jeder der eine hat, trägt auf der Vorderseite seinen Wohnort ein, wer mag gibt den kompletten Absender auf der Rückseite an und ab damit nach Hannover.
Diese Postkarte bringt die CDU in Umlauf. Jeder der eine hat, trägt auf der Vorderseite seinen Wohnort ein, wer mag gibt den kompletten Absender auf der Rückseite an und ab damit nach Hannover.

Der Landkreis Harburg gehört nicht zu Niedersachsen – diese Erkenntnis musste der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg, Wilfried Seyer, jüngst machen. In einem durch das Niedersächsisches Wirtschaftsministerium beauftragten Gutachten zur Clusterbildung von Start-Up-Unternehmen war der Landkreis Harburg als einzige Region in Niedersachsen unberücksichtigt. Zwar hat der Gutachter den Fehler zwischenzeitlich eingestanden, dass dieser Fehler aber niemandem in der Landesregierung aufgefallen ist, verwundert sehr.

Offenbar ist man in Hannover aber bereit, ein Förderprogramm auch auf Basis falscher Daten ins Leben zu rufen. Erheblich falscher Daten, denn laut Ranking des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn steht der Landkreis Harburg bundesweit auf Platz Nr. 10 der „Neuen unternehmerischen Initiativen“ und damit weit, weit vor jeder anderen Region in Niedersachsen. Schade, dass Gutachter und Landesregierung dies übersehen haben!

 

 

 

Mit der Postkartenaktion „Moin, Herr Minister Lies!“ will die CDU dem Wirtschaftsministerium nun den Landkreis Harburg ein wenig näher bringen

und die 2 Städte sowie 10 Einheits- und Samtgemeinden mit ihren über 100 Ortschaften namentlich vorstellen. Dazu CDU-Kreisvorsitzende Britta Witte: „Gern geben wir dem Minister ein wenig Nachhilfe und stellen unsere Ortschaften daher einmal vor. Gleichzeitig laden wir den Wirtschaftsminister ein, unseren über 1.200 km² großen Landkreis einmal zu besuchen und sich vor Ort von der Leistungsfähigkeit zu überzeugen.“

 

„Bei einem Besuch könnten wir dann auch auf die Punkte hinweisen, wo Hannover den Landkreis meiner Meinung nach zu häufig vergisst: Rastanlage

 

Seevetal, Decatur-Brücke, die verkehrliche Infrastruktur in der Metropolregion u.v.m. Zuletzt wurde gerade die Benennung eines Verkehrskoordinators – wie ihn Hamburg und Schleswig-Holstein eingerichtet haben – abgelehnt“, ergänzt Christian Horend, stellvertr. Kreisvorsitzender und Mitglied des Kreistages.