CDU Bundesparteitag verabschiedet Vorschläge der Reformkommission "Meine CDU 2017"

Die CDU – mit rund 450.000 Mitgliedern stärkste Volkspartei – will mehr Frauen, mehr

junge Menschen und mehr Menschen mit Migrationshintergrund als Mitglieder und als

Mandats- und Funktionsträger gewinnen. Außerdem will sie ihre Organisationskraft und

Kampagnenfähigkeit erhöhen. Zu diesem Zweck richtete der Generalsekretär der CDU

Deutschland, Dr. Peter Tauber, die Reformkommission „Meine CDU 2017“ ein, in die

aus dem CDU-Kreisverband Harburg-Land Dr. Cornell Babendererde, Vorsitzende der

CDU Winsen (Luhe) berufen wurde.

Insgesamt waren in der Kommission viele ehrenamtliche

Funktionsträger der Ortsverbands- und Kreisverbandsebene vertreten, um

ihre Erfahrungen aus dem täglichen Parteileben an der Basis einzubringen.

Die Delegierten des Bundesparteitages in Karlsruhe folgten nicht allen Reformvorschlägen

in Gänze. Dies betraf u.a. die Beitragsanpassung für Neumitglieder und die

Einführung des Mitgliederprinzips statt des Delegiertenprinzips auf Kreisparteitagen.

Über Letzteres hat der Generalsekretär weitere Beratungen angekündigt, bevor hierüber

entschieden wird.

Babendererde: „Zustimmung fanden aber alle anderen wesentlichen Vorschläge der

Reformkommission: Personalentwicklung von Mandats- und Funktionsträgern und eine

bessere Einbindung von Mitgliedern sollen künftig verstärkt angegangen werden. Dazu

gehören auch eine direkte Kommunikation der Bundes- und der Landesebene mit den

Mitgliedern, eine gezielte Gewinnung von Frauen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte

für die Partei- und Mandatsarbeit und verbesserte Beteiligungsmöglichkeiten

der Mitglieder in der Parteiarbeit“.

Ein wesentliches Ziel, die Gewinnung von mehr Frauen in Parteiämter, ist mit

Blick auf den Vorstand der CDU in Winsen bereits erfüllt. Babendererde: „Von 14

Vorstandsmitgliedern sind bei uns 8 Frauen. Wir freuen uns, wenn sich auch

mehr Frauen für ein Mandat in der Kommunalpolitik interessieren. Insgesamt

setzen wir auf ein ausgewogenes Verhältnis von Alt und Jung, Männer und

Frauen!“.

Foto: Aus Niedersachsen arbeiteten in der Parteireform-Kommission mit: Josef Holtvogt

(CDU-Landesverband Oldenburg, Landesgeschäftsführer), Carsten Müller (CDU Landesverband

Braunschweig, stv. Landesvorsitzender), Nesrin Odabasi (AK Netzwerk

Integration u. Teilhabe, Vorsitzende), Dr. Cornell Babendererde (CDU-Kreisverband

Harburg-Land, Vorsitzende CDU Winsen), Generalsekretär der CDU Niedersachsen Ulf

Thiele und Ilka Studnik (CDU-Kreisverband Ammerland, Kreisgeschäftsführin)