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Neueröffnung im Februar - Matthies-Gartencenter in Emmelndorf – Mitglieder der CDU informierten sich vorab

Der CDU-Arbeitskreis Klima-Energie und weitere Mitglieder waren gleich am zweiten Samstag im neuen Jahr zu Gast bei Carsten Matthies in Emmelndorf.

 

Herr Matthies führte uns voller Stolz durch das neue Gartencenter, in dem zurzeit noch an allen Ecken und Kanten gewerkelt und eingeräumt wird, denn bis zur Eröffnung  am 22. Februar ist noch viel zu tun.

 

 

 

Mit 17.000 qm Verkaufsfläche und 5.000 qm Lagerfläche ist hier ein hochmoderner Markt entstanden.  Die Geschichte dieses Familienunternehmens ist ein Erfolgsbeispiel für den Mittelstand. Aus einer Mühle des Ur-Großvaters wurde ein kleiner Dünge- und Futtermittelhandel, später ein Geschäft für Gartenbedarf und Haushalt mitten in Hittfeld – viele von uns werden es noch kennen. Gerademal 20 Jahre ist es her, da wurde im Gewerbegebiet Hittfeld neu gebaut. Ein richtiges Gartencenter mit gut 8.000 qm und ca. 30 Mitarbeiter*innen. Es schien riesig, doch bereits 10 Jahre später machte sich die Geschäftsleitung auf die Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten. Nun ist es in Emmelndorf bald soweit, direkt an der L 213 Hittfelder Landstr. eröffnet das neue Gartencenter mit doppelt so großer Verkaufsfläche und inzwischen 120 Mitarbeiter*innen.

 

 

 

Doch so spannend die Unternehmensgeschichte und die Konzeption des neuen Betriebes auch sind, der Besuch der CDU-Mitglieder galt in erster Linie zur Information über die Nachhaltigkeit und die energetischen Möglichkeiten bei so einem Neubau.

 

 

 

Und auch hier konnte der Betrieb überzeugen. Der benötigte Strom kommt zum größten Teil von einer Solaranlage, für einen geringen Verbrauch sorgen u.a. stromsparende Kühlanlagen im Küchenbereich (Restaurant neu nun mit 200 Plätzen). Wärme erzeugt eine hochmoderne Gasheizung. Das auch hier der Verbrauch im Winter nicht zu hoch ist, es im Sommer aber auch nicht zu heiß wird, dafür sorgt die Vierfach-Verglasung in diesem insgesamt aus viel Glas errichtetem Gebäude. Auf eine Klimaanlage wurde verzichtet, für die gute Luft sorgen ganz „altmodisch“ Fensterklappen zum öffnen und schließen.

 

 

 

Zum Umweltschutz gehört auch die Vermeidung von Lärm und so wurden Teile der Lagerräume und die dazugehörigen An- und Abfahrten in das Erdreich abgesenkt.

 

Im Lager stehen zwei große Pressen, die anfallende Kartonage zu Ballen presst, welche ohne weitere Behandlung im Recycle Werk verarbeitet werden können.

 

 

 

Und in einem Gartencenter spielt natürlich Wasser eine entscheidende Rolle.  Ein großes Auffangbassin sammelt das Regenwasser, damit werden die Pflanzen versorgt.

 

 

 

Gut 1 ½ Stunden führte Carsten Matthies  - trotz verletztem Fuß und Krücken – die Gruppe durch sein neues Reich.

 

 

 

Wir sagen DANKE!

 

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Bundesparteitag 2019

32. Bundesparteitag Leipzig 21. bis 23.November 2019
1001 Delegierte waren geladen, ca. 1500 Gäste und Journalisten kamen hinzu. Vier Delegierte aus unserem Landkreis (Bernd Althusmann, Christiane Oertzen, Anette Randt und Necdet Savural) sowie unsere Kreisvorsitzende Britta Witte und Vorstandsmitglied Holger Niemitz, als Gäste, machten sich am 21.11.2019 auf den Weg zum 32. CDU Bundesparteitag in Leipzig.
Der Parteitag begann am Donnerstag mit den Einladungen der Vereinigungen. Wir entschieden uns für den Besuch bei der KVP (Kommunalpolitische Vereinigung der CDU) im alten Leipziger Rathaus. Als Redner war Michael Kretschmer (Ministerpräsident in Sachsen) zu Gast.
Danach ging zum Niedersachsenabend, dort wurden alle von unserem Landesvorsitzenden und stellv. Ministerpräsidenten Dr. Bernd Althusmann begrüßt.
Der Freitag startete um 8.30 mit einem Kirchgang und anschließend begann der Parteitag pünktlich um 10:30 Uhr in den Messehallen.

Nach Grußworten u.a. von Angela Merkel und Ursula von der Leyen trat Annegret Kramp-Karrenbauer an das Rednerpult und hielt ihren 1 ½ stündigen, mit Spannung erwarteten Bericht der Bundesvorsitzenden. Alle Themen, die die Nation im Moment bewegen, fanden Berücksichtigung. Sie schilderte mit eindringlichen Worten ihre Ideen, ihren Weg für Deutschland, und  am Ende Ihrer Rede machte sie klar, wer diesen Weg nicht mitgehen wolle oder könne, der möge seine Kritik nun auf diesem Parteitag anbringen und wenn die Delegierten es möchten, könne man den gemeinsamen Weg auch beenden. Nach einer Millisekunde des Schweigens, brach ein überwältigender Applaus los.

Damit hatte AKK ihre Kritiker erstmal in die Schranken verwiesen. Mit Spannung wurde anschließend die Rede von Friedrich Merz erwartet. Er hielt sich jedoch mit Kritik merklich zurück, schlug versöhnliche Töne an, sprach von seinen Ideen und bot ausdrücklich eine Zusammenarbeit an. Zur Aussprache meldeten sich dann noch über 30 Delegierte zu Wort,  unter anderem auch Necdet Savural aus unserem Kreisverband. Um die Zeit nicht gänzlich aus dem Ruder laufen zu lassen wurde versucht, die Redezeit auf 3 Minuten zu begrenzen – leider oft erfolglos.
Mit dem Ausscheiden von Ursula von der Leyen aus dem Bundesvorstand wurde ihr Platz vakant und die Delegierten wählten Silvia Breher zur neuen stellv. Bundesvorsitzenden.

Der Entwurf des Programmes „Nachhaltigkeit, Wachstum, Wohlstand - Die soziale Marktwirtschaft von Morgen“ wurde mit all seinen Anträgen und Änderungen erarbeitet. Gegen 21:30 kam es dann zu einer kleinen Meuterei der Delegierten. Per Geschäftsordnungsantrag und Abstimmung wurde das Ende der Sitzung beschlossen. Nach elf Stunden in der Messehalle – ohne nennenswerte Verpflegung – sahen sich viele nicht mehr in der Lage konzentriert zu arbeiten und abzustimmen.
Der folgende s.g. Sachsenabend in einer anderen Messehalle, mit Essen, Getränken und Musik sollte uns dann entschädigen.
Am Samstag – 3. und letzter Tag des Bundesparteitages -  ging es pünktlich um 9 Uhr weiter im Programm.  Schwerpunkt der Beratungen waren an diesem Tag die Leitsätze zur Digitalcharta.


Launig wurde es am Vormittag als Marcus Söder ein Grußwort hielt. Sehr entspannt, gut gelaunt und scherzhaft gab es auch kleine Sticheleien über das zuletzt etwas angespannte Verhältnis zwischen den beiden Schwestern CDU und CSU.


Fazit: Bis auf einige organisatorische Mängel war es ein gelungener, aber auch arbeitsreicher und anstrengender Parteitag. Die Ergebnisse müssen nun in das Grundsatzprogramm eingearbeitet werden. Wir wünschen uns zudem eine textliche Straffung und Kürzung des Programmes bis zur nächsten Wiedervorlage.

CDU-Waldspaziergang: Welche Rolle spielt der Wald beim Klimawandel?

(FTP) Unter dem Motto „Welche Rolle spielt der Wald beim Klimawandel, wie können wir ihn schützen – und wie dürfen wir ihn nutzen?“ fand am 28. September in der Klosterrevierförsterei Garlstorfer Wald ein informativer Waldspaziergang unter Führung des Betriebsleiters Klosterkammerforstbetrieb/Klosterforsten Constantin von Waldthausen und Norbert Leben, Vize-Präsident Deutscher Forstwirtschaftsrat und Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen, statt.

Auf Einladung der vier CDU Ortsverbände Winsen, Egestorf, Hanstedt und Salzhausen nahmen gut 50 interessierte Besucherinnen und Besucher – unter anderem der CDU Bundestagsabgeordnete Michael Grosse-Brömer und der Landtagsabgeordnete André Bock – an dieser Veranstaltung teil.

Nach der Begrüßung durch Dr. Cornell Babendererde vom CDU Ortsverband Winsen setzte sich die Gruppe zum Waldspaziergang in Bewegung.

Das Pflanzen von Bäumen ist derzeit als konkrete Klimaschutzmaßnahme in aller Munde. Wälder als CO2-Speicher und als grüne Lunge scheinen die Lösung in der derzeit in der Gesellschaft sehr hitzig geführten Klimadebatte zu sein. 

Doch so gut und richtig die Ansätze dieser Debatte sind, so sehr gilt es, nicht in Aktionismus zu verfallen und einige wichtige Punkte zu berücksichtigen.

Aufgrund der extremen Witterungsbedingungen der letzten Jahre stehen die Waldbesitzer vor riesigen und zum Teil ganz neuen Herausforderungen. Windwurf, Borkenkäferbefall in bisher unbekanntem Ausmaß, Waldbrände, Eschentriebsterben, Schäden durch die Trockenheit der Jahre 2018 und 2019, Buchensterben, etc.

In der Folge befinden sich die Holzpreise auf niedrigstem Niveau, manche Sortimente werden kaum noch am Markt absetzbar und eine Kostendeckung schon jetzt nicht mehr zu erreichen. Große Flächen müssen unter widrigsten Bedingungen wieder aufgeforstet und Waldwege instandgesetzt werden. Die Liste der Schäden und Folgen ist lang und die Forstbetriebe sind – auch für die Folgejahre – wirtschaftlich stark geschädigt. 

Erschwert werden die Bemühungen der Waldbesitzer zusätzlich durch umfangreiche Naturschutzauflagen, so Norbert Leben, Vize-Präsident Deutscher Forstwirtschaftsrat und Präsident des Waldbesitzerverbandes Niedersachsen.

In einem Nationalen Waldgipfel hat sich die Bundesregierung dieses Themas angenommen. Ein groß angelegtes, nachhaltiges Wiederaufforstungs- und Anpassungsprogramm mit standortangepassten Bäumen für robuste Mischwälder – dafür setzt sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein. Angesichts der ernsten Lage des deutschen Waldes hat sie zum nationalen Waldgipfel eingeladen.

Zentrale Fragestellungen sind dabei: Welche zukunftsfähigen Baumarten sollen in Deutschland gepflanzt werden? Wie müssen Fördermaßnahmen für einen nachhaltigen Wald ausgestaltet sein? Und welche Leitplanken sind für die Holzverwendung zu setzen?

Hierfür bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Bund und Ländern. Die zusätzlichen Mittel, um den Waldumbau voranzutreiben und ihn als Klimaschützer zu erhalten, werden aus dem Klimaschutzprogramm 2030 kommen. Diese Mittel sollen 547 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren betragen. Mit der Co-Finanzierung der Länder werden es rund 800 Millionen sein. Hier wird – so MdL André Bock – auch das Land Niedersachsen seinen Beitrag leisten.

Kurzfristige Hilfen für den Wald sind wichtig. Langfristig gilt es darüber hinaus, den Wald an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen.

Dazu gibt es zahlreiche Forschungsvorhaben. Aspekte dabei sind:

  • trockenheitstolerantere Baumarten zu pflanzen,
  • die Wasserspeicherfähigkeit der Waldböden zu verbessern,
  • Baumarten mit unterschiedlichen Ansprüchen und Eigenschaften zu mischen - etwa Bäume mit tieferen und flacheren Wurzelsystemen,
  • den Waldzustand, das Schadensrisiko und die Schädlingssituation zielgerichtet zu analysieren (Waldschutzmonitoring) und
  • die Waldhygiene deutlich zu intensivieren, zum Beispiel durch rasche Beseitigung von Brutmaterial für Schaderreger.

Bei allen Maßnahmen gilt es, diese schnell und unkompliziert umsetzen zu können. Umfangreiche und komplizierte Antragsverfahren müssen überwunden und durch vereinfachte und wirksame Wege ersetzt werden.

Nach einem etwa zweistündigen Waldspaziergang mit drei Fachvorträgen aus dem Bereich Wald und Klimaschutz endete die Veranstaltung mit einem intensiven Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer zünftigen Erbsensuppe.

 

CDU-Familienflohmarkt am 7. September 2019 in der Winsener Innenstadt

Wie jedes Jahr findet am ersten Sonnabend im September - diesesJahr also am 7.9.2019 - der traditionelle Familienflohmarkt des CDU-Ortsverbandes Winsen statt. An diesem Tag kann in der Zeit von 9 bis 14 Uhr wieder nach Herzenslust gehandelt, ge - und verkauft werden. Es sind nur private Anbieter zugelassen, die Standgebühr beträgt 5 Euro, für Kinder unter 14 Jahren sind die Standgebühren frei.

 

Rund um den Schlossplatz und in der Marktstraße erwarten die Besucher ein vielfältiges Angebot mit vielen Ständen. Für das leibliche Wohl ist durch einen Kuchen- und Getränkestand gesorgt. Am CDU-Info-Stand treffen Sie ab 9 Uhr 30 Mitglieder des Stadtrates, des Kreistages und des Landtages, die Ihnen für Gespräche und Anregungen zur Verfügung stehen.

Aufbau ab 7.00 Uhr, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

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Anfrage Sachstand Breitbandausbau

Nachdem der Bund umfangreiche Fördermittel für den Breitbandausbau zur Verfügung gestellt hat, möchte die CDU-Kreistagsfraktion jetzt von der Kreiverwaltung wissen, wann die Baumaßnahmen starten, wann mit einem Abschluss zu rechnen ist und welche Bandbreiten (und wo) nach Projektende zur Verfügung stehen. Die komplette Anfrage finden Sie hier...